Botswana 2011 - Afrikas Wildtierparadies

Im September 2011 besuchte ich Botswana - mit einem kurzen Abstecher nach Sambia und Simbabwe - per Flugzeug. Botswana ist Afrikas Wildtierparadies.


Flugsafari in Botswana

Die Reisevorbereitungen versprachen, es soll eine grosse Reise werden, diese Flugsafari in Botswana. Botswana ist bekannt für sein grosses Tierreich und vor allem für sein Jagdverbot! Das war schon mal eine gute Ausgangslage.

 

Auf vier wunderschön gelegene Traum-Camps mit jeweils zwei Safaris pro Tag konnten wir uns freuen, welche wir jeweils mit einer Cessna erreichen. Und zuvor ein Abstecher nach Sambia (und ein bisschen Simbabwe) zu den sagenhaften Victoria Falls


Anklimatisierung in Johannesburg

Nelson Mandela - am Nelson Mandela Square in Sandton (Johannesburg)
Nelson Mandela - am Nelson Mandela Square in Sandton (Johannesburg)

Die Stadt (auch "Jozi" genannt) hat die Schönheit nicht gepachtet, aber die Stadt als als Ganzes hat ihre Reize: ausgezeichnete Hotels und Restaurants, Einkaufsstrassen, Galerien, Museen und Theater und eine Dynamik, ein ungezügelter Lebensdurst spiegelt sich im sozialen wie im wirtschaftlichen Leben wieder. Auch die umliegenden Vororte sind nicht ohne Reize: Der Grüngürtel entlang des Braamfonteinspruit und die vielen baumgesäumten Golfplätze sind angenehme, hübsche Orte wie die Vororte im Norden.

 

Wir haben in Sandton im Hotel Radisson Blu übernachtet und uns auf die bevorstehende Reise eingestimmt... 

Abstecher nach Sambia: Victoria Falls (Livingstone)

Nach einem Flug von Johannesburg nach Livingstone, werden wir mit einem Schnellboot in den River Club, unsere erste Lodge gebracht. 

 

Pool im River Club am Sambesi
Pool im River Club am Sambesi

River Club am Sambesi River in Sambia

 

Leben wie im Paradies.

 

Der River Club liegt am Sambesi Fluss. Die Lage und die Unterkunft sind einmalig. Unsere Suite hat seinen eigenen Pool mit Blick auf den Fluss. 

Tiere:


Victoria Falls

Am Folgetag bestaunen wir die Viktoria Fälle, ein wahres Weltwunder! Als "Mosi-Oa-Tunya" (donnernder Rauch) hatten die Kololo diese gewaltigen Wasserfälle bezeichnet, ehe David Livingstone sie zu Ehren seiner Königin umbenannte. Sie zählen zu den besonderen Naturwundern der Welt und wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft. 

 

Die Victoria Fälle brechen in eine 1688m breite Spalte mit einer Falltiefe von bis zu 108m und gelten damit als grösste einheitlich hinabstürzende Wassermasse der Welt (sie sind doppelt so hoch wie die Niagarafälle und eineinhalb Mal so breit). Das Einzigartige an den Viktoria Fällen ist ihre Formation. Vor den Augen des Betrachters verschwinden die Wassermassen förmlich in der brodelnden Tiefe. Bei Hochwasser werden die Fälle zum tobenden Hexenkessel, kaum zu erkennen in einem unglaublichen Spektakel aus Gischt, Getöse und ungebändigter Naturgewalt. 

 Tiere am Sambesi

Die Linyanti Sümpfe

Die fast 900 km2 grossen Linyanti-Sümpfe gleichen in vielen Aspekten einer Miniaturausgabe des Okavango-Deltas. Weiter vom Fluss entfernt erstrecken sich trockenere und kaum baumbewachsene Landstriche. Grosse Lagunen und beständig Wasser führende Flussarme und Kanäle, die mit Papyrus bewachsen sind, bieten zahlreichen Tieren einen Lebensraum.

 

Das Gebiet ist bekannt für seine grossen Elefantenherden, die sich zu Beginn der Wintermonate (im europ. Sommer) zum Fluss hin orientieren und sich dann im Sommer, wenn der Hauptregen fällt, wieder landeinwärts bewegen. Hier finden wir Säbel- und Roan-Antilopen, Löwen, Leoparden und sogar Wildhunde. In den Sümpfen und überfluteten Landstrichen leben rote Lechwe-Antilopen (Moorantilopen), die nur hier heimischen Sitatunga-Antilopen, Nilpferde, Krokodile und viele unterschiedliche Arten von Vögeln. An den Ufern der Gewässer können wir Kudus, Zebras, Büffel, Wasserböcke und Impalas sehen.

Savuti Camp (Linyanti)

Am Savuti River
Am Savuti River

Das Camp:

Das Savuti Camp liet im südlichen Teil des Linyanti Wildschutzgebietes.

 

Der Savuti Channel lag Jahrzehnte lang trocken, doch seit ein paar Jahren führt der Fluss wieder Wasser.

 

Ein sehr tierreiches Safarigebiet hat uns hier erwartet. 

Tiere:


Das Okavango Delta

Ein gigantisches Mosaik aus Sümpfen, Wasserflächen, bewaldeten Inseln und fruchtbaren Weidegebieten erwartet uns. Der 1'430 km lange Okovango River entspringt im Benguela-Plateau im Hochland von Zentralangola. Als RIo Cubango durchfliesst der Fluss auf seinem Weg nach Südosten das südliche Angola und bildet dann über gut 400 km die Grenze zwischen Angola und Namibia. Nach der Querung des Caprivi-Streifens bildet der Fluss dann auf Höhe der botswanischen Grenze eine "pfannenstielartige" aufgeweitete Sumpflandschaft (das so genannte "Pfannenstil-Gebiet"). Diese geht zwischen Sepupa und Serongo in das riesige Okavango-Binnendelta (die dazugehörige "Pfanne") über. 

 

In den Regenmonaten November bis März schwillt der Okavango alljährlich zu einem mächtigen Strom an. Erst mit drei- bis viermonatiger Verzögerung füllt sich das Delta mit dem Niederschlagswasser angolanischer Herkunft. Das Okavango Delta ist mit einer Fläche von 15'846 km2 das grösste Binnendelta der Welt. Die Gesamtausdehnung des Delta ist im Juni und Juli am grössten und erreicht im Dezember und Januar ihren Tiefpunkt. Die grösste Oase der Welt trocknet in weiten Teilen durch Verdunstung zyklisch aus und füllt sich nach jeder Regenzeit wieder neu mit Niederschlagswasser. 

 

Nur wer den Kontakt zum Wasser dauerhaft meistert, überlebt im Wirrwarr von Sümpfen, Kanälen, Röhrichten und krokodilträchtigen Wasserpools. Trotzdem ist fast das gesamte Spektrum der Tierwelt des Südlichen Afrikas im Okavango Delta vertreten. Es ist ein eindrucksvolles Beispiel für die enorme Anpassungsfähigkeit an wechselnden Lebensbedingungen. Ueber flache Furten wandern die Tiere zwischen fruchtbaren Weide- und Beutegründe hin und her. 

Little Vumbura Camp (Okavango Delta)

Sonnenuntergang beim Little Vumbua Camp
Sonnenuntergang beim Little Vumbua Camp

Das Camp:

Das Little Vumbura Camp liegt auf einer kleinen Insel innerhalb des Okavangodeltas.

 

Eine wunderschöne Landschaft mit Waserwegen und offenen Savannen. 

Tiere:


Chitabe Camp (Okavango Delta)

Blick von der Terrasse des Chitabe Camp
Blick von der Terrasse des Chitabe Camp

Das Camp:

Chitabe Camp, ein Zeltlager im ostafrikanischen Stil, auf erhöhten Holzplattformen unter Schatten spendenden Bäumen. Safari-Feeling pur. 

 

Im Südosten des Okavango Deltas, angrenzend an das Moremi Wildreservat. Das Gebiet besteht aus einer Kombination von offenen Schwemmebenen, bewaldeten Inseln und Lagunen. 

Tiere:

 


Tubu Tree Camp (Okavango Delta)

Sonnenuntergang beim Tubu Tree Camp
Sonnenuntergang beim Tubu Tree Camp

Das Camp:

Tubu Tree Camp liegt auf der grossen Insel Hunda, die Teil des ca. 60'000 ha grossen, privaten Jao Konzessionsgebietes ist.

 

Wir übernachteten in Zelten, die erhöht auf einer Holzplattform angelegt sind. 

Tiere:



Empfehlungen

Safaris

Botswana ist vermutlich die Perle für die Wildtierbeobachtung in Afrika. In Botswana erlebt man sehr viele tierreiche Safaris. Wer mit Safaris in Botswana beginnt, könnte in anderen Ländern Afrikas vielleicht enttäuscht werden.

 

Camps und Regionen

Wir haben uns für den Touroperator Wilderness Safaris entschieden. Wilderness Safaris ist ein verantwortungsbewusstes Ökotourismus- und Umweltschutzunternehmen mit eigenen Naturreservaten (fast 30'000 Quadratkilometer), Camps und einer eigenen Fluglinie. Ich kann dieses Unternehmen nur wärmstens empfehlen.

 

Flugzeug versus Jeep

Diese Frage stellte sich für mich als Pilot nicht. Zudem gab es uns die Möglichkeit, von Strassen abgeschnittene Camps besuchen zu können. Und natürlich haben wir mit der Cessna auch viel wertvolle Zeit gewonnen. 



Ihr Berner Fotograf  für

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